Impressionen

Gesundheitswesen

Akustische Lösungen für den Gesundheitsbereich
Akustische Lösungen für einen Empfangstresen im Krankenhaus/Ärztehaus/Gesundheitszentrum

Besonders in Krankenhäusern ist es wichtig, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten, denn Ruhe und Entspannung fördern die Genesung. Ausgerechnet in vielen modernen Kliniken steigt der Lärmpegel jedoch besonders stark: Über die Flure hallen Schritte, Telefone klingeln, Überwachungsgeräte piepen, Türen knallen, Klimaanlagen surren und Ärzte und Pfleger werden mitunter über Lautsprecher ausgerufen. Der hohe Geräuschpegel belastet aber nicht nur die Patienten, sondern macht auch Mediziner und Pflegepersonal krankheitsanfällig. Außerdem erhöht sich das Risiko von Kunstfehlern.

QUELLE:www.baunetzwissen.de


Verwaltung

Verschiedene Lösungen um das akustische Umfeld im Großraum zu optimieren
Akustik im Großraumbüro

Eine akustisch gut gestaltete Büroumgebung trägt maßgeblich dazu bei, dass die Beschäftigten ungestört und konzentriert arbeiten und kommunizieren können. Eine abgestimmte akustische Gestaltung der Räume fördert die Produktivität, die Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden im Büro und ist damit ein wichtiger Faktor für Motivation und Erfolg in der Büroarbeitswelt.

Dagegen können laute, störende Geräusche im Büro die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und sogar die Gesundheit negativ beeinflussen. Störender Lärm im Büro wird von den Beschäftigten als „Störfaktor Nummer eins“ genannt – noch vor den anderen Umgebungsfaktoren wie Klima und Licht.

QUELLE: Akustik im Büro DGUV Information 215-443 Herausgeber:VBG – Ihre gesetzliche Unfallversicherung


Bildungseinrichtungen

Akustische Verbesserung im Klassenraum
Akustische Verbesserung im Klassenraum

Eine hohe Geräuschkulisse ist – gerade auch durch neuere Arbeitsformen wie Gruppen- oder Projektunterricht – Teil des schulischen Alltags. Eine nicht unwesentliche Rolle bei diesem „Unterrichtslärm“ spielt die Raumakustik, wobei insbesondere die Nachhallzeit des Raums von Bedeutung ist, da sie sich auf die Gesundheit von Lehrkräften und Schülern belastend auswirken kann.
Als Soll-Nachhallzeit in Lernräumen mit einer Raumgröße von 250 m2 wurde schon vor über 40 Jahren 0,7 Sekunden festgelegt. Zur Schallabsorption wurden vornehmlich Deckenkonstruktionen mit einfachen Akustikplatten verwendet. Die dabei eingesetzten offenporigen Materialien haben jedoch im Laufe der Jahre ihre raumakustischen Eigenschaften zum Teil eingebüßt, z. B. durch Farbanstriche im Zuge von Renovierungsarbeiten. Hinzu kamen Veränderungen in den Unterrichtsformen, die subjektiv den Eindruck vermitteln, dass die Geräuschkulisse im Unterricht deutlich zugenommen hat.

QUELLE:Klasse(n) – Räume für Schulen Hgs:Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)


Kindergärten

Akustik im Kindergarten Kiga Gruppenraum
Akustik im Kindergarten

Eine gute akustische Gestaltung von Kindertagesstätten trägt wesentlich dazu bei, optimale Bedingungen zu schaffen, um die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit von Kindern sowie Erzieherinnen und Erziehern zu fördern. Dies ist wichtig, da Lärm einen bedeutenden Belastungsfaktor darstellt und sich unmittelbar auf das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden auswirken kann. Kinder sind hierbei besonders betroffen, denn Lärm kann das Lernen auf vielfältige Weise beeinträchtigen. Lärm stört Aufmerksamkeits-, Gedächtnis und Sprachverstehensprozesse, die für die kindliche Entwicklung wesentlich sind.

QUELLE:Lärmschutz für kleine Ohren - Modellprojekt zur akustischen Gestaltung von Kindertagesstätten Hgs:Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg


Gastronomie

akustische Verbesserung von Kantinen Restaurants Gaststätten
Akustik im Hotel und in der Gastronomie

Eine optimierte Raumakustik in Gasträumen und Restaurants fördert die Zufriedenheit der Besucher. Eine schlechte Raumakustik erschwert Gespräche unter den Gästen durch einen zu hohen Lärmpegel und schließt Menschen mit Hörproblemen von der Unterhaltung aus.

Quelle: www.baunetzwissen.de


Industrie

Kapselung, separierung von Arbeitsbereichen, Pegelsenkung in Industriehallen Produktionshallen
Akustische Lösungen für die Industrie

Eine schallabsorbierende Gestaltung von lärmbelasteten Arbeitsräumen ist in vielen Betrieben sinnvoll. Insbesondere bei der Planung neuer Arbeitsräume oder bei größeren Umbaumaßnahmen sollte die Raumakustik berücksichtigt werden. Denn eine geplante Integration dieser Maßnahmen ist in jedem Fall kostengünstiger als eine notwendige schallabsorbierende Nachrüstung. Aber auch in bestehenden, ungünstig gestalteten Arbeitsräumen ist vielfach eine raumakustische Nachbesserung zu empfehlen, ggf. auch als flankierende Maßnahme in Verbindung mit anderen Lärmminderungsmaßnahmen.

QUELLE:Raumakustik in industriellen Arbeitsräumen IFA-LSA 01-234 Hgs: DGUV


Privaträume

Akustik für Privaträume Wohnhäuser Eigentumswohnungen
Akustik in Wohnräumen

Innerhalb von Wohnungen - vor allem bei offenen Grundrissen - sind  "lautere" Räume wie Küche oder Bad ausreichend gegenüber Räumen mit erhöhtem Ruhebedarf wie Wohn- oder Schlafraum abzugrenzen. Mit zunehmendem Raumvolumen vergrößert sich zudem der Nachhall. Infolgedessen vermindert sich die Sprachverständlichkeit und Nebengeräusche, z.B. Betriebsgeräusche elektrischer Küchengeräte, treten deutlicher in den Vordergrund. Bei kleineren Räumen fangen schallschluckende Einrichtungsgegenstände wie Polstermöbel, Bücher oder Vorhänge dies auf. Bei größeren Räumen und Räumen mit hohen akustischen Anforderungen kann die Geräuschbelastung durch Absorptionsflächen wie beispielsweise durch Wandbespannungen und Teppiche oder temporäre Abtrennungen wie Schiebewände eingedämmt werden.

Quelle: www.baunetzwissen.de


Sonstiges

Akustiklösungen für Foyers und andere aussergewöhnliche Räume
Akustik in Sonderräumen

Eine optimale Nachhallzeit war über lange Zeit die einzige Zielgröße raumakustischer Planung und ist als Pauschalmaß für die akustische Qualität eines Raumes auch heute noch eine der wichtigsten. Aber schon allein aus der Tatsache, dass die Nachhallzeit überall in einem Saal gleich ist, es aber in jedem Auditorium unterschiedlich bewertete Platzbereiche gibt, ist zu folgern, dass daneben weitere raumakustische Gütemerkmale existieren müssen.

Quelle: www.baunetzwissen.de